{"id":265,"date":"2022-01-18T23:35:42","date_gmt":"2022-01-18T23:35:42","guid":{"rendered":"https:\/\/ergun-can.de\/?page_id=265"},"modified":"2022-01-18T23:53:00","modified_gmt":"2022-01-18T23:53:00","slug":"ergun-can-%c2%b7-interview","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ergun-can.de\/?page_id=265","title":{"rendered":"ERGUN CAN \u00b7 INTERVIEW"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-265\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-265-0\"  class=\"panel-grid panel-has-style\" ><div class=\"panel-row-style panel-row-style-for-265-0\" ><div id=\"pgc-265-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-265-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><span style=\"font-size: 24px;\"><strong><span style=\"color: #7f5900;\">\"Mein schw\u00e4bisches Ich\" - ein zeitgen\u00f6ssisches Kunstprojekt entsteht<\/span><br \/>\n<\/strong><\/span><strong>Im Rahmen der Gro\u00dfen Landesausstellung \u201eDie Schwaben\"<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-265-1\"  class=\"panel-grid panel-has-style\" ><div class=\"panel-row-style panel-row-style-for-265-1\" ><div id=\"pgc-265-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-265-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-265-1-0-0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p class=\"p1\"><strong>Zwischen Mythos und Marke\" wird das zeitgen\u00f6ssische Kunstprojekt \u201eMein schw\u00e4bisches Ich\" im Foyer des Alten Schlosses pr\u00e4sentiert. Das Projekt soll Klischees und Widerspr\u00fcchliches, Eigenwahrnehmung und Fremdbilder zum Vorschein bringen. Sp\u00e4tzle, Kehrwoche, Schw\u00e4bische Alb, flei\u00dfig sein - was ist identit\u00e4tspr\u00e4gend? Zugeh\u00f6rigkeit ist nichts Starres, sondern etwas Bewegliches und Wandelbares. In einer transkulturell gepr\u00e4gten Stadt wie Stuttgart werden Identit\u00e4ten und Zugeh\u00f6rigkeiten stets neu verhandelt. Daran setzt dieses Projekt an. Was ist schw\u00e4bisch? Wie viel Schwabe steckt in mir? Wie vermischen sich unterschiedliche kulturelle Hintergr\u00fcnde? Was entsteht daraus? Wie sieht mein \u201eschw\u00e4bisches Ich\" aus? Aus diesen Fragen sollen k\u00fcnstlerische Antworten entstehen.<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">\u00dcber den Sommer haben die Stuttgarter K\u00fcnstlerin Gabriela Oberkofler und Mitglieder des Deutsch-T\u00fcrkischen Forums Stuttgart daran miteinander gearbeitet. Die Teilnehmenden leben in erster, zweiter oder dritter Generation in Schwaben. Die in Bozen geborene und in Stuttgart lebende und arbeitende K\u00fcnstlerin studierte an der University of Visual Arts in Corner Brook (Neufundland) und an der Staatlichen Akademie der Bildenden K\u00fcnste Stuttgart. Sie hat zahlreiche Stipendien und Preise erhalten und bindet Gruppen aus der Gesellschaft gern in ihre k\u00fcnstlerische Arbeit ein. Die Teilnehmenden vom Deutsch-T\u00fcrkischen Forum haben pers\u00f6nliches Material zur Verf\u00fcgung gestellt, dass sie zusammen mit Gabriela Oberkofler k\u00fcnstlerisch bearbeiten.<\/p>\n<p class=\"p1\">Das folgende Interview gibt die Geschichten hinter den entstandenen Werken wieder und berichtet von deren Entstehung und vom Schw\u00e4bisch-sein. Nacheinander befragt wurden Ergun Can (58), stellvertretend f\u00fcr die Teilnehmenden vom Deutsch-T\u00fcrkischen Forum, und die K\u00fcnstlerin Gabriela Oberkofler (41). Ergun Can beherrscht das traditionelle Handwerk, schw\u00e4bische Fasnachts-Masken zu schnitzen. F\u00fcr das Projekt stellt er einige zur Verf\u00fcgung und \u00fcberarbeitet sich zusammen mit Gabriela Oberkofler k\u00fcnstlerisch.<\/p>\n<p class=\"p1\">Herr Can, bitte stellen Sie sich kurz vor und erz\u00e4hlen Sie, was Sie zum Projekt \u201eMein schw\u00e4bisches Ich\" gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p class=\"p1\">Can: \u201eMein schw\u00e4bisches Ich\" habe ich 1964 entdeckt. Damals kam ich mit meinen Eltern in einer zweit\u00e4gigen Zugreise von Istanbul \u00fcber M\u00fcnchen nach Schrambergund wollte meine schw\u00e4bische Identit\u00e4t eigentlich gar nicht entdecken. Ich wollte bei meiner Oma in Istanbul bleiben. Zwei Tage habe ich nicht mit meinen Eltern gesprochen. Aber ich habe mich nach kurzer Zeit zurechtgefunden. Ich ging in den Kindergarten, wir lebten in einem gro\u00dfen Haus mit Gastwirtschaft und Metzgerei, da waren andere Kinder und so bin ich in das Schw\u00e4bische eingetaucht. Als ich dann zur Schule ging, habe ich mich schnell f\u00fcr das Thema Fasnacht interessiert.<\/p>\n<p class=\"p1\">F\u00fcr meine Eltern war das eher schwierig nachzuvollziehen. Von meiner Herkunft und Religion war das ja kein Brauchtum. Aber sie haben mich machen lassen. Auch wenn sie skeptisch waren, was der Bub macht. Nach dem Motto: \u201eFlippt er jetzt ganz aus und taucht in eine fremde Welt und Kultur ein?\"<\/p>\n<p class=\"p1\">In Schramberg ist ein riesiger Umtrieb zur Fasnachtszeit. Da war ich mit meinen Freunden immer bei den Umz\u00fcgen dabei. In der Abschlussklasse hab ich unseren Werklehrer gefragt, ob ich eine M\u00f6glichkeit bekommen k\u00f6nnte, Fasnachtsmasken zu schnitzen. Und ich hatte zwei Freunde: Michael und Rudi. Zu dritt haben wir angefangen, in der Werkstatt von einem Steinmetz Masken zu schnitzen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Was ist f\u00fcr Sie typisch schw\u00e4bisch?<\/p>\n<p class=\"p1\">Can: Typisch schw\u00e4bisch ist f\u00fcr mich die P\u00fcnktlichkeit. Aber nicht die Kehrwoche! Vor allem aber sind Schwaben in gewissem Ma\u00dfe interessiert und neugierig. Also in Schrambergwardasso, in meiner Kindheit, diese Gastfreundschaft! Interessiert zu sein gegen\u00fcber jemandem, der aus einer fremden Kulturen kam, das war f\u00fcr mich in der damaligen Zeit sehr, sehr pr\u00e4gend und entscheidend!<\/p>\n<p class=\"p1\">Was ist an Ihnen schw\u00e4bisch?<\/p>\n<p class=\"p1\">Can: An mir ist vieles Schw\u00e4bisch! Ich bin in einem schw\u00e4bischen Umfeld aufgewachsen. Als kleines Kind ist man ja wie ein Schwamm, man saugt alles auf.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich habe gemerkt, dass ich auf P\u00fcnktlichkeit und diese Tugenden sehr viel Wert lege. 1991\/92 habe ich zwei Jahre in Istanbul gearbeitet. Die Zeit war sehr toll, ich w\u00fcrde sie nicht missen wollen. Aber obwohl ich die Sprache konnte, hab sehr lange gebraucht, um wieder in die t\u00fcrkische Kultur reinzukommen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ich war zu sehr Kopfmensch, rational und dort war eher die bauchbetonte Emotionalit\u00e4t gefragt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Was macht das Besondere der Schwaben unter den Deutschen aus?<\/p>\n<p class=\"p1\">Can: Ich hab zum Beispiel w\u00e4hrend meines Studiums eine Zeit lang in Hessen gewohnt. Da habe ich gesp\u00fcrt, dass die Hessen ein st\u00fcckweit \u201erunterschauen\" auf die Schwaben, weil die Schwaben halt immer flei\u00dfig waren. Die haben gespart und haben nicht alles gleich ausgegeben. Das Ziel war eher schaffe, schaffe, H\u00e4usle baue. Die anderen waren eher f\u00fcr ausgehen, leben. Und dann habe ich auch die Erfahrung mit meiner Frau gemacht, die kommt aus Hamburg. Da waren die, die Gesch\u00e4fte gemacht haben, die Handel betrieben haben und nat\u00fcrlich weltoffen waren und nicht so \u201ekleinkariert\", wie man es den Schwaben zuschreibt.<\/p>\n<p class=\"p1\">An diesen Unterschieden habe ich gemerkt, wie das ist, in einem Land zu sein, Deutschland, das regional sehr unterschiedlich ist. Und das ist \u00fcberall auf der Welt so. Das ist egal wo ich hingehe. Da gibt es \u00fcberall regional spezifische Regionen. Sei es \u00d6sterreich, sei es die T\u00fcrkei. Es sind unterschiedliche Regionen, die die Menschen pr\u00e4gen und nicht nur \u201edie Deutschen\", \u201edie Italiener\", \u201edie T\u00fcrken\".<\/p>\n<p class=\"p1\">Das ist das Sch\u00f6ne an dem Thema Vielfalt! Was mir zugutekommt ist, dass ich mich sehr schnell auf unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Gegebenheiten einstellen kann, weil ich zweisprachig aufgewachsen bin. Und ich habe immer die F\u00e4higkeit gehabt, nicht nur in einer Sprache zu sein, sondern zweisprachig zu denken und zu f\u00fchlen und zu leben.<\/p>\n<p class=\"p1\">Wie klingt Schw\u00e4bisch f\u00fcr Sie?<\/p>\n<p class=\"p1\">Can: F\u00fcr mich ist das meine Muttersprache.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pgc-265-1-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-265-1-1-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"2\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-265-1-1-0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p class=\"p1\">Was meinen Sie: Kann man Schwabe werden?<\/p>\n<p class=\"p1\">Can: Nein, Schwabe kann man nicht werden! \u201eNur der Schwabe hat die Gabe\", so ist doch der Spruch, \u201edas ein oder andere zu tun oder nicht zu tun\". Aber man muss nicht als Schwabe geboren werden, um Schwabe zu sein!<\/p>\n<p class=\"p1\">Wo f\u00fchlen Sie sich heimisch?<\/p>\n<p class=\"p1\">Can: Ich f\u00fchl mich sehr heimisch in Schramberg. Insbesondere bei der Familie einer Schulfreundin, das sind f\u00fcrmich meine Wahleltern. Da f\u00fchl ich mich wie zu Hause. Da kann ich alles tun und lassen, wie in meinen eigenen vier W\u00e4nden.<\/p>\n<p class=\"p1\">Meine Eltern sind 1982 zur\u00fcck nach Istanbul. Mein Vater ist hier nicht warm geworden. Das war nicht sein Land. Ich habe ganz andere Erlebnisse gehabt, meine Schwester und mein Bruder nat\u00fcrlich auch. Wir haben uns alle drei f\u00fcr hier entschieden. Das war f\u00fcr mich klar, ich will in der Gesellschaft hier einen Beitrag leisten.<\/p>\n<p class=\"p1\">Frau Oberkofler, was reizt Sie an dem Projekt \u201eMein schw\u00e4bisches Ich\"?<\/p>\n<p class=\"p1\">Oberkofler: Was mich im Vorfeld sehr interessiert hat war, dass ich f\u00fcr meine k\u00fcnstlerische UmsetzungZugangzurSammlungvom Landesmuseum W\u00fcrttemberg haben w\u00fcrde und meine Kunst mit Objekten kombinieren kann. Und ich glaube, es gibt zwei Gr\u00fcnde, warum das mit mir funktionieren k\u00f6nnte in diesem Projekt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Da ist einerseits mein Interesse an einer anderen Kultur und auch das Interesse, jemand anderen verstehen zu wollen, unbedingt verstehen zu wollen. Oder unbedingt etwas erfahren zu wollen. Und andererseits mein Interesse f\u00fcr die Volkskultur.<\/p>\n<p class=\"p1\">Wenn ich jedoch ganz ehrlich bin, f\u00fchle ich mich nicht besonders schw\u00e4bisch. Ich f\u00fchle mich sehr wohl in Stuttgart. Aber ich wei\u00df auch nicht, wie man sich schw\u00e4bisch f\u00fchlen kann. Das ist f\u00fcr mich eherein abstrakter Begriff.<\/p>\n<p class=\"p1\">Worum geht es genau in dem Projekt?<\/p>\n<p class=\"p1\">Oberkofler: Es ist ein ganz klar partizipatives Projekt. Und es war f\u00fcr mich von Anfang an klar, dass \u201eMein schw\u00e4bische Ich\" nicht funktionieren kann ohne das Hinzukommen anderer Kulturen. Deswegen gab es die Bem\u00fchungen unsererseits, mit dem Deutsch-T\u00fcrkischen Forum zusammenzuarbeiten. Denn nur dadurch werden wir mehr erfahren. Ich finde, nirgends funktioniert das Zusammenleben besser als in Stuttgart. Ich meine, wir sind Integrationsstadt Nummer eins. Nat\u00fcrlich gibt es Probleme, die gibt es immer. Aberich empfinde es als sehrangenehm wie wirzusammenleben. Ich empfinde es als absolute Bereicherung. Und ich bin sehrfroh, dass wir in der Lage sind miteinanderzu reden, uns auszutauschen. Deswegen ist zum Beispiel Ihre Idee, Herr Can, fantastisch! Sie haben es ja vorhin erz\u00e4hlt: Dass die t\u00fcrkische Lebensmentalit\u00e4t mit der christlichen Fasnacht zusammenkommen kann -das ist einfach nur bereichernd.<\/p>\n<p class=\"p1\">Sie sagten gerade: Das Projekt ist partizipativ, lebt also von den Impulsen der Teilnehmenden. Was bedeutet das f\u00fcr den k\u00fcnstlerischen Prozess?<\/p>\n<p class=\"p1\">Oberkofler: Das ist sehr ausschlaggebend f\u00fcr den k\u00fcnstlerischen Prozess. Wir erarbeiten die einzelnen Elemente zusammen, also in einem Dialog. Ich versuche das, was ich bekomme, zu verwerten, es k\u00fcnstlerisch umzusetzen. Was mir ganz wichtig dabei ist, ist, dass es nicht in irgendeiner Form bewertet wird. Es ist ein wertfreies Zusammentragen und es flie\u00dft eine bestimmte Offenheit mit ein. Und zwar, weil die Teilnehmenden vom Deutsch-T\u00fcrkischen Forum mir sehr offen begegnet sind.<\/p>\n<p class=\"p1\">Can: Ich habe Sie, Frau Oberkofler, heute zum ersten Mal getroffen. In unserem Gespr\u00e4ch kommt mir es vor, als w\u00fcrden wir uns lange kennen, weil sich das einfach zwanglos entwickelt hat. Und weil es spannend war, was man f\u00fcr Biografien auf der anderen Seite hat. Und das muss ich schon sagen, das ist in Stuttgart, was das Thema Integration anlangt sehr gut. Man hat nat\u00fcrlich auch lange Jahre Erfahrung mit der ehemaligen oder ersten Gastarbeitergeneration. Und man hat nat\u00fcrlich auch M\u00f6glichkeiten, Projekte zu machen und auch k\u00fcnstlerische Sachen umzusetzen. Das ist toll, aber es muss immer finanziell m\u00f6glich sein. Und das kommt Menschen wie uns zugute, dass man sich entfalten kann.<\/p>\n<p class=\"p1\">Frau Oberkofler, welche k\u00fcnstlerischen Beitr\u00e4ge entstehen zusammen mit den Teilnehmenenden?<\/p>\n<p class=\"p1\">Oberkofler: Neben den Fasnachtsmasken von Herrn Can: Eine Filmsammlung, die handelt vom Fliegen und hat mit der Freiheit zu tun. Diese Freiheit ist klar damit verbunden, hier zu leben. Die Aufnahmen wurden von einem Teilnehmenden selbst im Flugzeug gemacht. Dazu zeichne ich Trickfilme, die dazwischen geschnitten werden.<\/p>\n<p class=\"p1\">Au\u00dferdem werden von zwei Personen Portr\u00e4ts entstehen. Beide haben einen Gegenstand in der Hand, der etwas \u00fcber ihr \u201eschw\u00e4bisches Ich\" aussagt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Eine teilnehmende Pianistin wird \u201eAuf der Schw\u00e4bischen Eisenbahn\" auf einem Klavier spielen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Einer der Teilnehmenden wandert mit dem Schw\u00e4bischen Albverein. Er entwirft mit mir zusammen eine Wanderkarte mit Lieblingsorten. Diese Karte wird bereichert um Fotos aus der Sammlung.<\/p>\n<p class=\"p1\">Welche Geschichte hat Sie besonders \u00fcberrascht?<\/p>\n<p class=\"p1\">Oberkofler: Die Geschichte vom Fliegen. Oder nein! Es haben mich alle \u00fcberrascht. Alle Geschichten waren anders, als ich es erwartet h\u00e4tte.<\/p>\n<p class=\"p1\">Wie finden die Auswahl der Masken von Herrn Can und deren k\u00fcnstlerische Bearbeitung statt?<\/p>\n<p class=\"p1\">Oberkofler: Wir entwickeln mit verschiedenen Masken gemeinsam etwas Neues. Im Gespr\u00e4ch entstand zum Beispiel derVorschlag, die Masken mit neuen Kopft\u00fcchern zu versehen. Ich h\u00e4tte mich erst nicht getraut, einen solchen Eingriff vorzuschlagen. Aber es hat sich so im Gespr\u00e4ch mit Herrn Can entwickelt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Herr Can, was ist das Besondere an Ihrem Handwerk?<\/p>\n<p class=\"p1\">Das Besondere ist, dass ich mit nicht-deutschen Wurzeln zwei Freunde dazu motiviert habe, das mit mir zu machen. Der Bezug kommt nur, wenn man in der Region gelebt hat.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-265-2\"  class=\"panel-grid panel-has-style\" ><div class=\"panel-row-style panel-row-style-for-265-2\" ><div id=\"pgc-265-2-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-265-2-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"3\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p>Die Fragen stellte Franziska Soehring, Dipl. Kulturwissenschaftlerin, aus der Kulturvermittlung am Landesmuseum W\u00fcrttemberg.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Mein schw\u00e4bisches Ich&#8220; &#8211; ein zeitgen\u00f6ssisches Kunstprojekt entsteht Im Rahmen der Gro\u00dfen Landesausstellung \u201eDie Schwaben&#8220; Zwischen Mythos und Marke&#8220; wird das zeitgen\u00f6ssische Kunstprojekt \u201eMein schw\u00e4bisches Ich&#8220; im Foyer des Alten Schlosses pr\u00e4sentiert. Das Projekt soll Klischees und Widerspr\u00fcchliches, Eigenwahrnehmung und Fremdbilder zum Vorschein bringen. Sp\u00e4tzle, Kehrwoche, Schw\u00e4bische Alb, flei\u00dfig sein &#8211; was ist identit\u00e4tspr\u00e4gend? 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